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    Marko Lehanka
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    1985-90    Studium bei Thomas Bayrle und Michael Croissant, Städelschule, Frankfurt am Main

    seit 2006  Professor für Bildende Kunst / Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste, D - Nürnberg

    selected exhibitions:

    2019  "Fundus", Institut für Stadtgeschichte, D - Frankfurt am Main

    2018  "FLANSCH", Kunstverein, D - Marburg

                Sammlung Kasper König, Galerie Thomas Fischer, D - Berlin

    2017  "In einer Schaluppe", Fliegende Bauten, D - Berlin

                "Städelschule 200 Jahre 200 Künstler", Galerie Perpétuel, D - Frankfurt am Main

    2016  "ouverture pour inventaire 2", FRAC des Pays da la Loire, F - Carquefou

    2015   "Mainzer Ansichten", Kunsthalle Mainz, D-Mainz     

    2014  "Arche Noah", Museum Ostwall, D - Dortmund

                "MARK 53", Galerie Goldstein, D - Frankfurt am Main

    2013  Galerie Martina Detterer, D - Frankfurt am Main

    2011   "...endlich wieder daheim", carlier | gebauer, D - Berlin

                "vor dem Gesetz", Museum Ludwig, D - Köln 

    2010  Museum für Moderne Kunst, D - Frankfurt am Main

    2009 "Heidi in Kippenbergerland", FRAC-Aquitaine, F - Bordeaux

    2008 "2000 Years of Sculpture", Fleisher Ollman Gallery, US-Philadelphia

               "1 1/2 Zuckersteinchen", Galerie Martina Detterer, D- Frankfurt am Main

    2006 "Lumières, gros bidons - lever de rideau !", Galerie Art Attitudes Hervé Bize, F- Nancy

               Szenenwechsel, Museum für Moderne Kunst, D - Frankfurt am Main

    2005 "Bidibidobidiboo" - Works from the Sandretto Re Rebaudengo Collection, I - Turin

               "Nutzfahrzeuge", carlier | gebauer (mit Aernout Mik), D - Berlin

    2004 Annet Gelink Gallery, NL - Amsterdam

    2002 "Bushaltestelle Nürnberg Feucht", Sprengel Museum, D - Hannover

              City Racing 1988-1998: A Partial Account, ICA, GB - London

              "Frankfurter Kreuz", Kunsthalle Schirn, D - Frankfurt am Main

    2000 "Gewürzebrotewettessen", Galerie Leo Koenig, US - New York

               "Mixing Memory and Desire", Kunstmuseum Luzern, CH-Luzern

    1999 "Pizzeria Sehnsucht", Ateliers du FRAC des Pays de la Loire (mit Urs Fischer), F - St. Nazaire

    1998 "Wer die Heimat liebt: 12 Jahre Offenbach", Galerie Martina Detterer, D - Frankfurt am Main

    1996  "Semikolon", Portikus, D - Frankfurt am Main

    selected prizes:

    2019 "Marielies-Hess Preis", D - Frankfurt am Main

    2009 1. Preisträger, Wettbewerb Skulptur Literaturhaus, D - Frankfurt am Main

    2000 1. Preisträger, Brunnen Main Plaza, D - Frankfurt am Main

    1999 Quinziémes Ateliers, FRAC des Pays de la Loire, F- Nantes

              Frankfurter Sparkasse 1822 - Preis, D - Frankfurt am Main

    1998 Arbeitsstipendium, Hessische Kultur GmbH, D - Wiesbaden

    1994 Reisestipendium, Hessische Kulturstiftung, D-Wiesbaden

    1993 Villa-Romana-Preis, I-Florenz

    selected public collections:

    Museum Ludwig, D - Köln

    FRAC Aquitaine, F - Bordeaux

    FRAC - Pays de la Loire, F - Carquefou

    FRAC - Limousin, F - Limoges

    Oberfinanzdirektion, D - Frankfurt am Main

    Deutsche Structured Finance, D- Frankfurt am Main

    CONTACT :

    Akademiearbeit:

     In archaischen Gesellschaftsformen, die auf mündliche Überlieferung angewiesen sind, können die Weisen und Geschichte(n)erzähler die Überlebenschancen der Population signifikant erhöhen, indem sie ihre Erfahrungen weitergeben. Auf virtuose Weise verkörpert Lehanka

    auch für seine Studenten an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg die oben beschriebene Rolle des Erzählers. Nahezu lyrisch

    sind seine Erfahrungen in Episoden und Geschichten gekleidet. Mit performativem Engagement dargebracht sind sie erfolgreiche Methode, zu den nicht sprachlich fassbaren Wurzeln künstlerischen Tuns vorzudringen.

    Prof. Michael Munding, 2007 (Katalog, Skulpturprojekte Münster 2007)

    selected press:

     Marko Lehankas Skulptur «Bauernkrieg» (1999) greift auf Dürers Zeichnung zurück; Holz und Getreidegarben sind zu einem wackligen

    Hochsitz aufgestapelt, auf diesem thront ein Bauer und pafft eine Zigarette. Die Figur aus Papiermaché scheint Zeithoheit errungen zu haben und Herr über eigenes Tun zu sein. Doch im Sockel der Siegessäule lauert Unheil: «Der Bruder der Bäuerin drischt nie, während die Bäuerin tanzt», steht auf dem Sockel, in dem ein Ofen bullert. Sobald das Feuer lüsterner Tänze zu hohe Flammen schlägt, wird der Hochsitz in sich zusammenkrachen und als Häufchen Asche enden. Tabubruch und von Normen abweichendes soziales Verhalten werden geahndet und hart bestraft. So war das und so ist es immer noch die Regel in Gesellschaften, die Justiz und religiösen Sittenkodex nicht trennen.

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    Marko Lehanka©1982-2019 | post[at]lehanka.net